Ein richtig dicker Anfang

Der Anfang ist Dick. Also nicht so dick, wie ein maximal pigmentierter Zuckergussüberzogener Schaumkuss, sondern eher wie ein Sumoringer. Wobei Sumoringer in Japan nicht als dick zählen. Bei diesen zählt eigentlich, je fülliger, umso reicher. Hier in unseren Gefilden, muss man eher reich sein, wenn man zu füllig ist, wenn man mal die Preise für Kleidung, stabile Möbel und dergleichen sich genauer ansieht.

Das Schlimme ist, das das Gewicht oft nur schleichend kommt. Die Gründe davor sind vielfältig: Krankheit, Stressbewältigung, Verhaltensstörung, Gleichgültigkeit gegen sich selbst… um nur ein paar Probleme zu nennen. Manchmal wirken auch die, die eigentlich gegen Kilos helfen sollten ganz gut mit.

Um etwas gegen das Gewicht und die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme zu machen, muss es triviale Gründe geben. Und diese müssen nachhaltig sein, sonst erreicht die Abnehmphase nicht mal die üblichen zehn bis fünfzehn Minuten.

Solange man sich das ganze noch schönreden kann – „Auf dem Mars bin ich nur halb so schwer. Ich bin also nicht dick, ich lebe nur auf dem falschen Planeten!“ – wird in diesem Punkt, wie in so vielen nichts passieren.

„Jedes zu großes Übergewicht von einer Seite stört die Freundschaft.“, diese Worte des ollen Knigge wiegen schwer. Nicht, das ich allgemein mit dem verstaubten Ansichten des Benimmexperten was anfangen kann. Aber in diesem Punkt hat Dr. Benimm leider recht. Wenn es um das Thema Gewicht geht solltet ihr auf die Hilfe von Freunden nicht bauen. Kein Freund der Welt wird Euch den Kopf zurechtrücken, das ich, Du oder Du einfach zu fett sind. Man könnte ja einen guten Freund verlieren. Stattdessen zieht man sich meist diskret zurück, was dann etwa auf dasselbe herauskommt.

Wie gesagt, auch hier ist der Anfang Dick. Zu Dick. Und bei mir greift mal wieder die Ausrede: Ich bin schlank, man sieht es nur noch nicht.

Foto: sumoringer-athlet-wettkampf-ringer-3199591 von anaterate auf pixabay.com nach pixabay-Lizenz.

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