Der Blog macht alles anders

Früher liefen meine Blog in Foren, z. B. Bei abnehmen.com oder dem Laufforum.de in die jeweiligen Tagebücher rein. So Blogs sind nett, haben aber den Nachteil das es in den Beiträgen durch die Kommentare, die quasi zwischen den Einträgen gepostet werden zugehen kann, wie im Kindergarten, insbesondere wenn abstruse Themendiskussionen aus kleinen Bemerkungen erwachsen. Für die ein oder anderen mag das kein Ding sein, es kann aber nervig sein, wenn der Diskussionsanteil so groß wird, das die Linie des Tagebuchs kaum noch zu erkennen ist.

Dies war mit einer der Gründe warum ich vor einigen Jahren meine Arbeit in Foren deutlich zurückgefahren, bzw. bei einigen Foren beendet habe.

Leider musste ich mit der Zeit feststellen, dass auch die sozialen Medien wie Twitter und Facebook, sehr viel Schaum geschlagen wird. Gefühlt sind die meisten Beiträge reine Selbstglorifizierung, andere vom Inhalt und Wahrheitsgehalt, die Buchstaben nicht wert, aus denen diese bestehen.

Ganz ehrlich: mit der Zeit habe ich angefangen mich immer unwohler in diesen Netzwerken zu fühlen.

Man hat Freundeslisten, wo 2/3 der Leute nicht mal annähernd der Definition eines Freundes entsprechen. Weitläufige Bekannte, Personen, die einem angeblich cool finden, alles sind Freunde. Dabei geht das vielgerühmte „Besser Kontakt halten“, dann in der Masse der Posts in den Timelines unter. Auf Dauer ist das nicht meine Welt.

Zudem sind die Sozialen Medien moderne Zeitfressmaschinen. Man kann hier von Höckchen auf Stöckchen kommen und inkl. der Höflichkeitsgegenbesuche, können da am Tag schon Stunden draufgehen. Ich habe am Tag keine Stunden mal eben so über.

Als Blogger muss man leider sagen, ganz ohne Facebook und Co. nicht geht. Daher betreibe ich quasi Facebook light. Wer meine Profile sieht, wird merken das diese kräftig ausgedünnt sind. Beiträge und Posts, teilweise sogar Bilder gelöscht. Follows, Seiten, Gruppen zum Großteil aufgelöst.

Was bleibt, sind die Seiten zu den aktiven Blogs. Mehr werde ich hier nicht mehr aktiv halten.

Das wird mich auch von diesen sogenannten Influenzern unterscheiden. Mein Leben findet nicht komplett im Internet statt. Ich werde auch nicht probieren aus quasi Nichts irgendwelche Posts oder Klicks zu generieren.

Für mich hat ein eigener Blog nur Vorteile. Ich bestimme, wann ich schreibe und über was ich schreibe. Dadurch bleibe ich Authentisch.

Foto: technologie-tastatur-785742 von Pixies auf Pixabay unter Pixabay-Lizenz

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