Mein Handy ist zu langsam

Die Aussage der Staatsministerin Bär, das viele Menschen zu bequem sind sich neue Handys zu kaufen gab mir zu denken. Aber ja, nach dem heutigem Erlebnissen muss ich feststellen, das mein derzeitiges Handy zu langsam ist.

Seit etwas über zwei Jahren workelt ein Mi8 von Xiaomi bei mir als Ersthandy. Mit dem Handy bin ich sicher, das ich alle gleich behandele. Die CiA, die über Google, Twitter und Facebook mitlesen könnte. Der BND braucht nur das Handynetz anzuzapfen. Die Russen und Geheimdienste aus dem Nahen Osten, machen es sich bequemer, die hacken wahrscheinlich nur einfach den BND. Die Chinesen lesen direkt das Handy aus. Und auch der Tal Shiar wird irgendwie an seine Daten kommen.

Man sollte einfach regelmäßig zuschlagen, wenn die Händler einem einen elektroischen Taschenwärmer für Lau in die Verträge einrechnen wollen. Dann wäre mir zumindest der heutige Einstieg in den Tag erspart geblieben.

Ich steige ein ins Auto. Fahre in Richtung Bahnhof und wundere mich, als ich den Hügel aus Richtung Struth runterkomme, das sich alles staut. Direkt am Zebrastreifen am Kreisel stand ein Auto. Warnblinkanlage an. Klar, da kommen die LKWs und Busse vor mir nur schwer vorbei.

Als ich direkt neben dem Auto war, dachte ich mir noch so „Sieht eigentlich noch recht fahrtüchtig aus… wenn da nicht mal jemand zu Faul war, vernünftig zu parken nur weil der in dem Fahrradshop direkt neben die Auto wollte.

Ich war noch nicht aus dem Kreisel raus, da seh ich einen jungen Mann, genau aus dem Laden kommend auf das störende Auto zukommen. In meinem Magen gluckerte es schon etwas. Und wäre mir dieser Knilch zu Nahe gekommen, hätte es vielleicht eine Standpauke gegeben von dem ihm noch heute abend die Ohren pfiffen hätten, nach der ich mich aber beträchtlich wohler gefühlt hätte.

Beim Discounter auf dem Parkplatz seh ich eine lange Reihe Autos, fein säuberlich nebeneinander geparkt. Ich wunder mich noch so ob der vielen Einkaufswagen, die noch verfügbar waren. Sicher niemand der hier im Laden einkauft.

Nein, die Leute kauften nicht ein. Nachdem ich mir meinen Salat und das Dressing geholt hatte, wollte ich noch etwas gegrilltes Hähnchenfleisch. Genau auf der Front 20 Mitarbeiter nebeneinander. Nehmen einen Karton nach dem anderen aus dem Regal raus, zählen den Inhalt und hängen dann einen Klebezettel mit wirren Zahlen an den Karton.

Genervt, wäre der falsche Ausdruck. Angesäuert, das traf es schon eher. Gibt es also den Salat heute an der Arbeit nur mit Käse und Ei.

Üblicherweise gucke ich nochmal aufs Handy bevor ich ins Büro gehe. Ist auf dem Start-Display zu sehen das mich eine Nachricht erwartete. Ein Kumpel hatte mir ein Bild mit dem Text

„Bitte sei vorsichtig! Da draußen sind Menschen!“

geschickt und diese Nachricht war nicht erst seit fünf Minuten da.

Verdammt, da war das Handy einfach nur zu langsam. Hätte ich die Warnung zuhause schon gesehen, ich wäre erst gar nicht vor die Tür gegangen.

Bild: fußgänger-menschen-beschäftigt-400811 von B_Me von pixabay.com nach Pixabay-Lizenz

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