Diese gottverdammte Waage

Nun mehr seit zwei Wochen fahre ich sie nun in meinem Auto spazieren. Meine neue Waage. Das meine alte Waage in vornherein schlapp machen war mir ohnehin klar. Um diese Aussage zu treffen brauchte ich keine Waage.

Warum, die Waage im Auto liegt? Ich ignoriere sie einfach. Jedes Mal, wenn es daran geht, das Auto zu verlassen, habe ich plötzlich soviel mitzunehmen, das irgendetwas liegen bleiben müsste. Und das was liegen bleibt ist grundsätzlich die Waage. Wenn ich nach was zum Mitnehmen suche, dann im Kofferraum, nicht auf dem Rücksitz, wo der Karton mit der frisch gelieferten Waage liegt.

Ein gesunder Mensch wird sich nun fragen: Was ist denn das Problem? Jaaaaaah, normalen Menschen antwortet die Waage auch nicht, dass diese bitte einzeln auf das Körpergewichtsmessinstrument treten sollen.

Nach einer Diskussion mit meinem Anwalt, erwog ich zeitweilig ernsthaft, das Gerät wegen Verleumdung anzuzeigen. Denn, das, was die Waage mir sagen würde, wäre nicht nett. Der Advokat meinte nur, dass mir der Gewichtsmesser nur sagen würde, was ich schon weiß, das zuviel zuviel ist und am Ende einfach nur Fett.

Es gibt eben Dinge, die will man gar nicht so genau wissen. Halten Sie einem doch einen Spiegel vor die Augen. Nur das sich an diesem Spiegel so manch einer einen Bruch heben könnte.

Nein, so einfach will man es gar nicht machen. Es ist eher Angst vor der Realität, Angst vor dem was kommt.

Wie das mit der Reißleine funktioniert, weiß vermutlich kaum jemand besser als ich. Was aber, wenn der Zaubertrick diesmal nicht funktioniert? Was, wenn sich nicht die Magie wieder einstellt. Was, wenn ich diesmal versage? Dann bleibt nur noch diese Zahl, von der ich weiß das sie viel zu hoch ist. So hoch, dass ich sie eigentlich nicht wissen will.

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